Getreideunverträglichkeit

Die Zöliakie wird umgangssprachlich auch als eine Getreideunverträglichkeit bezeichnet. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem Krankheitsbild?

Getreideunverträglichkeit ist eine Allergie gegen sogenannte Glutagene. Diese Glutagene oder auch Kleberstoffe, wie sie sehr häufig genannt werden sind unter andrem Avenin, Glutamin und Prolin. Sie finden sich in den verschiedensten Getreidearten wieder. Menschen die unter einer Getreideunverträglichkeit leiden, müssen also auf Getreide wie zum Beispiel Roggen, Weizen, Gerste und Dinkel verzichten.
Leider ist die Zöliakie bis heute noch nicht restlos erforscht. Das bedeutet, dass man die Ursachen nur erahnen kann und es bis jetzt leider noch nicht als heilbar eingestuft werden kann.
Zu den unterschiedlichen Faktoren, die eine Getreideunverträglichkeit auslösen, zählen unter anderem die Veranlagung. Wer in seiner Familie Zöliakiefälle hat, ist einem höheren Risiko ausgesetzt, ebenso an dieser Unverträglichkeit zu erkranken. Ausgelöst wird diese Unverträglichkeit durch eine Überreaktion des Immunsystems. Dies kann sowohl bei jungen, als auch bei älteren Menschen der Fall sein.
Leider wird durch diese Zöliakie das Leben massiv beeinflusst, da die eigenen Essgewohnheiten komplett neu ausgerichtet werden müssen.

Auch die Zöliakie kann schwerwiegende Folgen haben. Wie es bei vielen Allergien der Fall ist, bleibt es meist nicht nur bei einer. So ist es auch bei der Getreideunverträglichkeit. Diese kann weitere Allergien, wie eine Laktoseintoleranz hervorrufen. Wer einen Verdacht auf eine Zöliakie hat, sollte sich umgehend an seinen Arzt wenden. Dieser kann dann durch einen Test von Antikörpern die Zöliakie feststellen. Doch ist diese Methode der Diagnostik eher ungeeignet. Absolute Sicherheit erhält man in jedem Fall durch eine Darmspiegelung.
Auf glutencheck.com kann man sich darüber informieren, wie man ganz einfach von Zuhause aus testen kann, ob eine Getreideunverträglichkeit vorliegt.

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