Schreien ist die einzige Mitteilungsmöglichkeit, wenn ein Baby Schmerzen verspürt. So werden die Erwachsenen sofort darauf aufmerksam und können helfen.
Nur ist es manchmal nicht so einfach, die Schmerzen eines Babys zu lokalisieren. Wo tut es eigentlich weh?
Die beste Möglichkeit ist erst einmal der Körperkontakt zum Baby. Es auf den Arm zu nehmen, es sanft zu streicheln und ihm gut zuzureden hilft meist schon, allein um das Baby zu beruhigen.
Oft braucht ein Babykörper einfach nur eine andere Lagerung, um sich Erleichterung zu schaffen, denn oft sind es Blähungen die es drücken, die Verdauung muss sich eben noch allem anpassen.
Möchte man das Baby nach Beruhigung wieder hinlegen, ist deshalb ein Stillkissen sehr hilfreich. So kann das Baby bequem auf der Seite gelagert werden oder auch auf dem Bauch liegen und trotzdem das Gesicht frei haben. Ein Stillkissen auf dem Schoß fühlt sich sehr bequem an und das Baby findet darauf einen kuscheligen Platz, nahe bei der Mutter oder dem Vater.
Ältere Babys beruhigen sich oft auch sehr schnell, wenn sie ihr geliebtes Schmusetuch bekommen oder den Teddybär. Eine beruhigende Musik lässt ein Baby entspannen und auch schneller wieder einschlafen.
Bei Babys, die dennoch nicht so schnell zur Ruhe finden, ist es hilfreich, sie herumzutragen, wobei ein Tragetuch oder ein Tragesack dem Erwachsenen Erleichterung verschaffen kann, sodass man die Arme trotzdem noch frei hat.
Ein beruhigendes Nachtlicht im Zimmer des Kindes, eine Schlaflampe mit Sternenlicht oder ähnliches kann einem Baby eine heimelige Atmosphäre schaffen und es gut schlafen lassen. Als Abwechslung ist ein Mobile, das über dem Bett des Kindes hängt, sehr hilfreich.
Das Baby lernt schon von klein auf, sich bei kleinen Problemchen selber zu beruhigen. Die gute alte Spieluhr ist natürlich auch eine gute Ablenkung.
Fotoquelle: Erich Kasten / pixelio.de
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