Mai 14 2009
Achtung Bandscheibenvorfall !
Bandscheiben können im Laufe der Jahre dünner, mürbe und rissig werden. Jede unserer 23 Bandscheiben ist von einen Faserring umgeben. Sie haben die Funktion eines Stoßdämpfers.
Wird durch Belastung der Kern der Bandscheiben gegen den Faserrring gepresst spricht man von einer Bandscheibenvorwölbung. Tritt Substanz aus dem Faserring aus, dann handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall. Schmerz entsteht, wenn die Bandscheiben Druck auf einen Nerv ausübt. Am häufigsten kommen Bandscheibenvorfälle im Bereich der Lendenwirbelsäule vor.
Wichtig für Betroffene ist in erster Linie die Linderung der Schmerzen. Danach kommt gleich die Bewegung, d.h. wenn das Schmerzmittel wirkt ist es günstig wieder mobil zu werden.
So wird verhindert, dass durch Schonhaltungen noch schmerzhafte Verspannungen auftreten und die Bandscheiben bleiben durch den Wechsel von Anspannung und Entspannung auch weiterhin elastisch. Ein operativer Eingriff ist das Mittel der letzten Wahl.
4 Kommentare
Meine Mutter hatte im Januar einen Bandscheibenvorfall, musste nach der Operation mehrere Wochen in die Reha. Mir war ganr nicht bekannt, welche Funktionen die Bandscheiben eigentlich haben und was eigentlich passiert damit, wenn es nicht mehr geht.
Ich hoffe, es geht der Mutter inzwischen besser! Die durch den Vorfall ausgelösten Nervenschmerzen sind sehr stark. Hat sie annähernd die alte Beweglichkeit zurück erlangt?
LG Katzenfreundin
Bandscheibenvorfälle sind eine Qual. In meinem Bekanntenkreis kenne ich keinen, der nach so einem Vorfall auch nur annähernd die alte Beweglichkeit zurück erlangt hat. Die passen jedesmal besonders auf, wenn sie schwer tragen oder so.
Und das ist auch gut so, richtiges Heben und Tragen wird ja im Rahmen der Rückenschule vermittelt. Auch wenn die Beweglichkeit nicht voll zurück erlangt wird können die Betroffenen aber wieder Schmerzfreiheit errreichen.