Jul 16 2009
Rheuma
Rheuma ist der Überbegriff für Erkrankungen die speziell am Bewegungsapparat auftreten, des Weiteren meist mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einhergehen.
Rheuma kann jeden treffen egal ob Jung oder Alt!
Man unterscheidet Rheuma in vier große Hauptgruppen:
Entzündliche rheumatische Erkrankungen ( Arthritis ), Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen ( Arthrose ), Weichteilrheumatismus und Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden ( Gicht ).
In diesem Beitrag gehe ich näher auf den Weichteilrheumatismus ein.
Bei dieser Form des Rheuma ’s kommt es zu Schmerzen wechselnder Stärke. Am morgen meist besonders stark nimmt er jedoch mit voranschreiten des Tages an Intensität ab. Am häufigsten lokalisierbar ist der Rheuma-Schmerz in der Schulter, Nacken, Armregion des weiteren auch an den Beinen, Schleimbeuteln und Sehnen.
Zum Weichteilrheumatismus kommt es meist durch verstärkte Abnutzung, Überbeanspruchung aber auch aufgrund von Verspannungen durch zuviel Stress im Alltag.
Was kann man tun?
Vielerlei Behandlungsmethoden haben sich als Empfehlenswert bei Rheuma herausgestellt:
Wärmeanwendungen mittels Rheumabädern oder Fango/ Moorpackungen bzw. auch Rotlicht.
Wärmende Rheumasalben die, die Durchblutung verbessern oder auch Schmerz-/ entzündungshemmende Salben (über Wärmeanwendung bei Muskelschmerzen gehe ich im nächsten Beitrag genauer ein).
Zudem Präparate mit pflanzlichen Inhaltstoffen, z.B. in Kapselform die schon von mir erwähnte Teufelskralle, in Tablettenform leichte Schmerzmittel mit zudem entzündungshemmenden Eigenschaften.
Wichtig ist aber auch bei Rheuma das Schmerzmittel nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Meist genügt schon die Einnahme über wenige Tage um eine Verspannung zu lösen indem man sich durch die nicht mehr auftretenden Schmerzen aus der Schonhaltung heraus begibt und ein normaler Bewegungsablauf erfolgen kann.
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