Wer regelmäßig Sport betreibt, der weiß wovon die Rede ist. Der Schmerz von Sportlern, kommt vorrangig nach einer Verletzung. Je nachdem wie schwerwiegend diese Verletzung ist, desto schneller kann der Sportler wieder am Start sein. Es gibt jedoch einige Sportler, die es nicht mehr schaffen, nach einer schweren Verletzung an ihre guten Leistung von vorher anzuknüpfen. Jeder neue Schmerzreiz hinterlässt Spuren in unserem Gehirn. Dauern die Schmerzen an, kann es sein, das unser Gehirn auf einen Dauer-Schmerz umprogrammiert wird, was man chronische Schmerzen nennt.
Mittlerweile hat die Medizin erkannt, dass durch eine schnelle Schmerzlinderung diese negative Schmerz-Programmierung verringert werden kann. Das ist jedoch kein Freibrief für die erhöhte Einnahme von Medikamenten. Die Sportler gehen sehr unterschiedlich mit Verletzungen um.
Oft hat man erlebt, dass Spieler sich vor Schmerzen nach einem Zweikampf auf dem Boden gekrümmt haben, dann nach einer kurzen Behandlung aufgestanden sind und weitergespielt haben. Besonders bei bereits vorhandenen Blessuren ist dies augenscheinlich. Wenn man eine Verletzung über einen längeren Zeitraum hat, die nicht auskuriert wird, dann merkt sich das Gehirn logischerweise das, so z.B. beim Umknicken des Knöchels. Für einen Sportler eine sehr unangenehme Verletzung, jedoch nicht so schwerwiegend, das man wochenlang außer Gefecht gesetzt ist. Folglich wird der Fuß getaped oder geschient, meistens noch eine Ibuprofen-Tablette vor dem Spiel eingenommen und schon kann es losgehen.
Am Anfang macht die Verletzung auch keine Probleme, wenn man aber z.B. im Eifer des Gefechts auf den Fuß eines Mitspielers steigt, knickt der Knöchel wieder um und man liegt vor Schmerzen am Boden. Häufig ist die Verletzung gering, denn durch die Schiene oder das Tape ist ja der Knöchel stabil, jedoch unser Gehirn erinnert sich sofort an die Schmerz-Erfahrung der ersten Verletzung und vergleicht sekundenschnell mit dem jetzigen Schmerz. Meistens erkennt man selber, ob es eine neue Verletzung ist oder nur das Erinnern an das Schmerzempfinden der alten Verletzung.
Viele Sportler bekämpfen ihre Schmerzen zulange mit Medikamente und betäuben dadurch logischerweise ihr Schmerzempfinden, wundern sich aber dann, dass das Schmerzempfinden immer wieder kommt, obwohl die Verletzung eigentlich ausgeheilt ist. Daher ist es wichtig, das als Grundlage für eine komplette Heilung Körper und Geist immer die Verletzung medizinisch ausgeheilt ist.
Fotoquelle: Ute Pelz / pixelio.de
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