Heilpflanzen – bei Schmerzen eine Alternative zur Schulmedizin
Wer kennt das nicht? Schmerzen im Rücken, in den Gelenken, Arthritis, Arthrose, Rheumatismus, Gicht oder eine festsitzende Erkältung, die nicht weichen will.
Dazu psychische Überforderung durch den Alltag und Stress, der sich auf die Gesundheit schlägt.
Medikamente aus der Schulmedizin schaden oft mehr mit ihren Nebenwirkungen, als dass sie wirklich nützen. In der Naturheilkunde bietet die Phytotherapie – also die Pflanzenheilkunde – eine sehr gute Alternative, die Schmerzen mit der Hilfe von Heilpflanzen auf natürliche Art und Weise zu lindern und in den Griff zu bekommen.
Die Afrikanische Teufelskralle und die Weidenrinde mit ihren entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften können sowohl bei Gelenk- und Rückenbeschwerden als auch bei Rheuma und Gicht oft die Schmerztablette ersetzen. Als Gel oder in anderweitigen Produkten sind die Teufelskralle und die Weidenrinde im Handel erhältlich.
Echtes Johanniskraut kann sehr gut helfen, wenn man sich im Alltag zu viel zumutet oder durch den Lichtmangel im Winter in eine Traurigkeit verfällt. Vorsichtig sollten aber Herzpatienten mit Johanniskraut sein und es nur in Absprache mit dem Arzt einnehmen. Auch können bei der Einnahme im Zusammenhang mit Sonneneinstrahlung Hautirritationen oder eine Allergie auftreten.
Die Pfefferminze sollte in keinem Haushalt als Heilpflanze Nummer eins fehlen. Bei Krämpfen im Magen-Darm-Bereich oder einer Bronchitis kann die Pfefferminze eingenommen werden. Sie kann man aber auch zwischendurch (mit Honig versüßt) als Tee trinken, da sie als Leckerei sehr gut schmeckt.
Allgemein sollte man im Gebrauch von Pflanzen auf jeden Fall sorgfältig umgehen und im Zweifelsfalle lieber den Arzt oder Heilpraktiker zurate ziehen. Man sollte nicht vergessen, dass Pflanzen, die eine heilende Wirkung haben, durchaus auch Nebenwirkungen hervorrufen können. Bei richtiger Anwendung kann man jedoch eine richtig gute Alternative zu den Mitteln der Schulmedizin finden und damit seiner eigenen Gesundheit etwas Gutes tun.
Fotoquelle: Maria Lanznaster / pixelio.de
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