Die besten Tipps gegen Zahnschmerzen

Trotz einer guten Mundhygiene kann es jeden unerwartet treffen, ein plötzlicher Zahnschmerz, der wehtut, wenn man etwas isst, trinkt oder an die betroffene Stelle fasst. Sogar wenn man atmet und kalte Luft an die Zähne kommt, ist es kaum auszuhalten. Zahnschmerzen können viele Ursachen haben. Es kann heftig pochen, weil ein Zahn entzündet ist. Auch eine kleine kaum sichtbare kariöse Stelle kann sich unangenehm äußern. Vielleicht ist auch plötzlich ein Stück von einem Zahn abgebrochen oder ein Essensrest hat sich zwischen zwei Zähnen verkeilt und übt jetzt ein dumpfes Druckgefühl aus. Oft ist der Schmerz aber auch eine Reaktion auf eine Grippe oder eine Stirnhöhlenentzündung. Das beste Mittel gegen Zahnschmerzen ist direkt den behandelnden Zahnarzt aufzusuchen. Um die Beschwerden bis dahin zu lindern, kann man natürlich auch einige kleine Tricks anwenden.

Mundspülungen können helfen

Das kräftige Spülen des Mundes mit warmem Wasser kann bereits eine positive Wirkung zeigen, falls die Zahnschmerzen durch festsitzende Essensreste verursacht werden. Bei Zahnfleischentzündungen helfen besonders Spülungen mit Kamille schnell. Da die Heilpflanze gereizte Partien beruhigt und Entzündungen schnell abklingen lässt. Auch das Spülen mit Salz kann Zahnschmerzen abschwächen.

Kalte oder warme Kompressen

Kommen Zahnschmerzen abends und stören die Nachtruhe, kann das Auflegen einer warmen oder auch kalten Kompresse die Beschwerden erheblich lindern. Denn durch eine solche Kompresse werden oft die gereizten Nerven beruhigt, die den Schmerz verursachen.

Auch Eis nimmt den Schmerz

Ähnlich wie bei einem Bluterguss kann auch im Mundraum die Behandlung mit Eis helfen. Dazu wird es auf den entsprechenden Zahn gelegt, circa 15 Minuten lang, drei- bis viermal am Tag. Durch die Kälte wird zusätzlich die Ausbreitung einer Entzündung vermieden.

Nelkenöl ist ein kleines Wundermittel

Ein weiteres erprobtes Mittel aufgrund seiner schmerzbetäubenden Eigenschaften ist Nelkenöl. Man kann es mit einem Wattestäbchen entweder direkt auf den Zahn tupfen oder einen mit Nelkenöl getränkten Wattebausch auf die betroffene Stelle legen. Das Öl ist überall in Apotheken erhältlich.

Schonendes Zähneputzen

Manchmal verursacht auch ein zu festes Zähneputzen eine „dentale Hypersensibilität“. Diese starke Empfindlichkeit setzt dann ein, wenn das Zahnbein oder der Zahnfleischrand freiliegen. Gründe gibt es viele, das Alter, zurückgehendes Zahnfleisch oder übereifriges Putzen sind meist schuld. In diesem Fall sollte man künftig zu weichen Bürsten und sanften Zahncremes greifen, um eine weitere Schädigung der Zähne und des Zahnfleisches zu vermeiden.

Fotoquelle: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

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